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13. August 2015

Sommerliebe – Warum ich es liebe am Wasser zu leben

Wir leben in einem kleinen Dorf im Norden Deutschlands. Es ist ein kleines Dorf in der ich mich als Dazugezogene aus der Großstadt am zurechtfinden bin. Aber es gab Gründe hier her zu zuziehen und einer davon war die Nähe zum Wasser.

Als Selbstständige Familie mit einem Familienunernehmen arbeiten wir viel – das bekommt sowohl unsere leibliche Motte mit ihren fast vier Jahren mit, als auch unser Pflegesohn mit seinen sechzehn Jahren. Oft stecken sie zeitlich zurück und beschäftigen sich miteinander.

Zwischen Arbeiten und Bloggen liegt bei uns das Leben. Wir haben oftmals nicht die Zeit, alle paar Wochen länger weg zu fahren, dafür ist gerade im Sommer die Auftragslage zu hoch – und doch brauchen auch wir kleine Auszeiten.

Kleine Auszeiten – Quality Time schaffen

Wenn die Firma mehr Aufmerksamkeit schluckt, dann ist es wichtig, sich immer wieder raus zu ziehen und etwas mit den Kindern zu machen. Wo der große Junge bereits selber mit dem Rad an den Elbstrand fahren kann, ist die Motte darauf angewiesen, dass wir Eltern oder optional auch die Großeltern mit ihr dort hin fahren.

Als Auszeit mache ich es immer wieder gerne mit ihr. Einfach einen Badeanzug eingepackt, denn der Motte ist die Temperatur fast egal, die scheint als Elbkind da einfach härter gesotten zu sein als ihre Mutter. Dazu noch eine Decke, Handtücher und Sandspielzeug und schon kann einer tollen Auszeit nichts mehr im Wege stehen. Da wir nur 5 Minuten bis zum ersten Strandabschnitt und 15 bis zum nächstgrößeren mit dem Auto fahren, lohnen sich solche Ausflüge auch an Tagen an denen wir arbeiten. Kindern reicht es schon, wenn man dort zwei Stunden spielt.

Das Wasser scheint eine magische Wirkung zu haben – wir entspannen uns alle und es fühlt sich wirklich ein kleines bisschen an wie ein Miniurläubchen.

Natürlich ist die Elbe kein Sommerstrand am Meer, aber der Sand am Elbstrand ist fein und je nach Eckchen auch echt schön. Wir schwimmen nicht richtig weit raus in der Elbe, aber für Spaziergänger mit den Füßen im Wasser oder auch das kindliche “auf dem Bauch durch Sand und Wasser Robben” reicht es vollkommen aus. Weiter rein hab ich auch viel zu viel Angst der Schiffe wegen, die wiederum aber ein kleines Wellen-Gefühl vermitteln. Und für die Stunden Auszeit zwischendurch oder den entspannten Nachmittag inklusive Abkühlung, ist es perfekt.

An Tagen an denen wir am Strand sind – und das ist wahrlich nicht nur im Sommer – an diesen Tagen weiß ich wieder, warum ich damals das graue und dichtbesiedelte Heimattal hinter mir gelassen habe und nun hier lebe.

Qualitativ die definitiv bessere Entscheidung.

Immer der Falsche? Kleine Flirtkunde

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